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Vicki Gabathuler

Kivomitglied seit 2002,  Vize-Präsident 2003, Ressort Gams & Kommunikation

Amerikanerin, aus Memphis, Tennessee, Südost von U.S.A., in der „Bibel-Belt“ (zu Deutsch „Bibel Gürtel“)

Was ist der „Bibel Gürtel“?

Das ist eine Lebensart, „way of life“, der Glauben ist genau so ein Bestandteil des Lebens wie die Arbeit und Familie. Mein Daddy hat immer gesagt: „Mindestens am Sonntag gibt es Nahrung für die Seele.“ Es steht an jeder Strassen-Ecke einer Kirche; Methodist, Presbyterien, Baptist, Lutheraner, Espiscapalien usw.!  Eindrücklicher ist, dass die  Kirchen voll sind, morgens, mittags und abends sowie auch unter der Woche. Wir haben sogar innerhalb einem Kreis von 5 Kilometer 5 Kirchen die sogar Platz für mehr als 15.000 Personen bieten.

Bist du Reformiert aufgewachsen?

Wir haben diese Bezeichnung gar nicht. Es gibt mehrere „Denomination“ die von Luther, Wesley, u.v.m. stammt. Ich bin in der konservativen Methodisten Kirche getauft und konfirmiert worden.

Warst du und deine Familie aktiv in der Kirche?

Ja sehr. Jeden Sonntagmorgen sind wir zuerst in die Sonntagschule, (Kinder und Erwachsenen).

Mein Vater war Sonnstagschulleiter für die „Fellowship Klasse“. Das ist vergleichbar mit einem Hauskreis aber es fand in die Kirche statt. Gingen wir miteinander in die Kirche. Die „Ushers“ (Begrüsser und Platzanweiser) stehen vor den Türen und helfen den Leuten einen Platz zu finden und geben das Programm ab.

Am Sonntag und Mittwoch abends habe ich die Jugendgruppe besucht. Mein Daddy hat sogar eine christliche Primarschule in unsere Kirche gegründet, welche ich drei Jahre lang besuchte. Meine Mama war jahrelang Kassiererin im Verwaltungsrat der Kirche und der Schule.

Was gefällt dir an unsere Kirche?

Erstens, die unglaublich engagierten Mitarbeitern, Angestellten und Freiwilligen, die sich für unseren Glauben und die Mitmenschen einsetzten – auch wenn es nicht immer populär ist.

Diakonische Einsätze, gross und klein – und es gibt sehr viele welche im Hintergrund sind.

Gams – die offene und familiäre Atmosphäre die herrscht.

Der Erfolg der Behördenarbeit. Nach jahrelang guter Zusammenarbeit unter den verschiedenen Korporationen werden wir nicht nur wahrgenommen, sondern sogar respektiert für unser Engagement.

Die Konfirmandenprojekte, die beweisen, dass wir als Kirche uns an die Zeiten sehr wohl anpassen und etwas Wertvolles, Zeitgemässes anbieten.

Wie siehst du die Zukunft der Kirche Grabs-Gams?

Ich bin überzeugt, dass wir, mit Gotteshilfe wieder der Treffpunkt von der Gemeinde mit Herz und Seele sein können. Das Angebot stimmt, Seelsorge, Diakonische Hilfe/Einsätze, Weiterbildung, Musik, Unterhaltung, Aktion, und das für jede Zielgruppe. Vielleicht müssen wir uns einfach besser vernetzen und verkaufen.

Ich wünsche euch allen gesegnete Festtage und Gottessegen im neuen Jahr. Ich hoffe, dass jeder in ihrer eigenen, speziellen Art die Festtage geniessen können.

Vicki Gabathuler




 
   
 

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