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Das Beten nicht nur ein langweiliger Brauch vor dem zu Bett gehen ist, wurde letzten Freitag in der reformierten Landeskirche Grabs-Gams deutlich. Das „18+“ organisierte eine Gebetsnacht anderer Art.
Timotheus 2.1: „Sorge vor allem und zuerst dafür, dass die Gemeinde nicht aufhört zu beten. Betet für alle Menschen auf dieser Welt und dankt Gott.“ Diese Bibelstelle haben sich das junge Ehepaar Cécile und Ruedi Eggenberger mit dem 18+ - Team zu Herzen genommen und am 1. Dezember eine spezielle Gebetsnacht in der reformierten Landeskirche Grabs-Gams organisiert. Die Gebetsnacht ist ein Projekt vom 18+, einer Gruppe junger christlichen Menschen, die aus der Jugendgruppe in Grabs ausgewachsen sind.
Zum Gebet motivieren
Ihr Ziel ist es mit einer Gebetsnacht die Gemeindemitglieder wieder mehr zum Gebet zu motivieren, damit sie ihr Christsein auch im Alltag ausleben können. Damit die Gebetsnacht nicht wie jede andere wird, haben sie sich mächtig ins Zeug gelegt und eine eigene Lobpreisband zusammengestellt. Mit neuen Formen des Gebets versuchte das 18+ auch Jugendliche zu begeistern.
Pflügen und Säen
Im kurzen Input vergliech Ruedi das Beten mit Feldarbeit. Man muss pflügen und säen bevor man ernten kann und vielleicht denkt sich so manch ein Bauer, dass er lieber Schreiner geworden wäre. Doch schon im Herbst wird er sich prächtig über seine Ernte freuen. Genau so ist es auch ,mit dem Gebet, man muss daran glauben, bevor man etwas Bewirken wird. Und genau wie auf dem Feld nicht jeder Samen Ernte bringt, muss auch nicht jedes Gebet die gewünschte Wirkung erzielen.
Beten anders erleben
Nach dem schönen Gesang und Input, wurde der ganze Saal zum Gebet aufgefordert. Bei einem Meer von Kerzen konnte man alles was Gott einem ins Herz legte auf den Flipchart schreiben oder Gott mit Wasser durch Malen und mit Sand durch alle Sinnen erleben. Im Kirchgemeindehaus zeigte Markus Boll von der Tanzgruppe „Kairos“ wie man durch Tanzen Gott anbeten kann. Die Besucher der Gebetsnacht tanzten mit farbigen und symbolischen Flaggen das „Vater Unser“.

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